Figurative Moments

FIGURATIVE MOMENTS ELSA NIETMANN / WOLFRAM SÖLL

Figurative Moments, eine Ausstellung im Geranienhaus am Nymphenburger Schloss, von Elsa Nietmann und Wolfram Söll


Die Bildhauerin Elsa Nietmann und der Grafikdesigner Wolfram Söll
stellen gemeinsam im Geranienhaus, Nymphenburger Schlosspark
aus. Zweidimensionale Aktbilder treffen dabei auf dreidimensionale
Arbeiten. Figurative Momente nennen sie das Arrangement, das
vom 4. bis 7. August 2017 zu besichtigen ist.

 

Öffnungszeiten: täglich 14 Uhr bis 18 Uhr,

Vernissage am Freitag 17 Uhr bis 20 Uhr.

 

Beide Künstler befassen sich in ihren Arbeiten mit der Figur und
ihre Präsenz im Raum. Sie stellt die thematische Schnittmenge der
Ausstellung dar.

Die gesägte Holzskulpturen von Elsa Nietmann zeigen die Figur in
einer Momentaufnahme oder in ganzen Bewegungssequenzen. Die
Schönheit eines Körpers im Fluss der Bewegung. Die Tierdarstellung
aus Eisen, Draht und Beton sind transparent gehalten und gewähren
Einblicke ins Innere, auf das tragende Skelett. Masse und Auflösung
im Wechselspiel.

Wolfram Söll versucht das Spiel von Licht und Schatten immer
wieder neu zu entdecken und bildnerisch darzustellen. Dabei Konturen
aufzulösen und sich der Herausforderung zu stellen bekannte
Sehgewohnheiten aufzubrechen, stellt für ihn den Reiz an der Aktmalerei
dar.


Elsa Nietmann
Die gebürtige Münchnerin Elsa Nietmann durchlief auf der Suche
nach Formen des kreativen Schaffens die unterschiedlichen beruflichen
Bereiche wie Kommunikationsdesign, Architektur und verschiedene
Handwerke. Vor allem die Vielseitigkeit des Holzbildhauerhandwerks
begeisterte sie, so dass sie sich letztlich darauf konzentrierte
und 2006 erfolgreich die Berufsfachschule zur Holzbildhauerin in
München absolvierte. Seitdem arbeitet sie selbstständig in ihrem
Atelier in München Sendling.
www.elsanietmann.de

Die Thematik der Münchener Bildhauerin Elsa Nietmann ist die
Schönheit eines Körpers im Fluss der Bewegung. Und seine
Behauptung im Raum.
Gesägte Holzskulpturen zeigen die menschliche Figur in eine
Momentaufnahme oder in ganzen Bewegungssequenzen. Tierdarstellungen
aus Eisen und Beton, transparent gehalten, gewähren
Einblicke ins Innere, auf das tragende Skelett.
Struktur und Auflösung. Durchlässigkeit. Im Austausch sein mit
der Umwelt, in Resonanz.


Wolfram Söll
1966 geboren in München
1991-1995: Grafikdesign-Studium an der Blocherer-Schule, München
1995-2002: Tätigkeit als Grafikdesigner und Artdirektor
seit 2002: selbstständig als Grafikdesigner und Buchgestalter
mit Schwerpunkt Kunstband und Ausstellungskatalog
seit 2006: Aktzeichenstudium bei Stefan Heide
Atelierprojekt in München
www.wolframsoell.de

Den Mittelpunkt meiner künstlerischen Arbeit bildet der menschliche
Körper, seine Positionierung im Raum.
Ich versuche mich ihm auf immer neue Weise anzunähern mit verschiedensten
Materialien und Techniken, wie Zeichnung, Collagen,
Malerei.
Dabei das Spiel von Licht und Schatten immer wieder neu zu entdecken
und bildernisch darzustellen, dabei Konturen aufzulösen und
sich der Herausforderung zu stellen bekannte Sehgewohnheiten
aufzubrechen, stellt für mich den Reiz an der Aktmalerei dar.