Ars Technica

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das Science-Festival in Unterhaching bei München


Seit nunmehr 16 Jahren veranstaltet die ars-technica-Gruppe aus Unterhaching und München alle zwei Jahre ein Kunst- und Technikfest, um bei der Bevölkerung und besonders der Jugend die Freude an Technik und Wissenschaft zu wecken. Aus einer verrückten Milleniums-Silvester-Party, bei dem sich ca. 20 Künstler und Ingenieure über die „Milleniumsangst“ lustig gemacht haben, wurde durch die Beteiligung offizieller Unterstützer, wie das Jugendkulturwerk München Land und die Gemeinde Unterhaching, eine nun durchaus bekannte Einrichtung zur Präsentation kreativer Kultur. Große Aussteller, wie die Werkstätten der Bayerischen Staatsoper, das Deutsche Museum, die B&M Dance Company, internationale Künstler und Firmen wie Airbus oder die Geothermie Unterhaching haben sich dem Publikum präsentiert. Mit Kinder- und Jugendgruppen, dem Gymnasium oder der Mittelschule wurden technisch künstlerische Projekte aufgelegt, die, ganz im Sinne Oskar-von-Millers, dem Gründer des Deutschen Museums, die positiven Möglichkeiten der technischen Entwicklung zeigten.

Aussteller: Hajo Drott, Walter Dorsch, Roman Wörndl, Charly-Ann Cobdak, Peter Schwenk. Hans Schork, Cristian Öttinger, Wolfgang Lippstreu und Studio Hering. Auch diese z.T. international bekannt, aber aus dem Münchner Raum und Münchner Publikumspreisträger sind auch dabei. Bei einem Science Festival fehlt nun nur noch eine Zukunftsshow mit Roboter und elektronischen Geräten. Frank Astors „Future now“ fragt, ob es ein Leben zwischen 0 und 1 gibt. Die rasante Show gibt Orientierung in der Vielfalt technologischer Entwicklungen und Megatrends. Der Bogen zwischen wissenschaftlicher Aufklärung, Entertainment und den Entwicklungen, die für die Zukunft relevant sind, wird virtuos gespannt. Absurditäten der Entwicklungen werden mit einem Augenzwinkern aufgezeigt. Frank Astor nimmt dadurch den Zuschauern die Berührungsängste mit der Künstlichen Intelligenz und Robotics und regt damit zu einer interessanten After-Show-Diskussion an. Jedenfalls hat sich die ars-technica verdient gemacht, eine Kunstrichtung, die vom Mainstream verdeckt war, an die Öffentlichkeit zu ziehen. Nun hoffen die Macher, das Publikum mit ihrer Begeisterung anzustecken, immerhin sind viele Werke ja schon in den 80iger und 90iger Jahren entstanden. Lohnen wird es sich sicher, fangen doch die Kunst-Akademien und Künstler verstärkt an mit dem Mikroprozessor Arduino, Lichttechnik und anderen technischen Einrichtungen zu arbeiten, um neue Kunsthorizonte zu erklimmen.

28. April bis 1. Mai 2017 in der Hachinga-Halle
82008 Unterhaching, Grünauer Allee 6
http://www.ars-technica.de

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